Neu gedacht: Kill the Dragon

Die Branche “Werbung und Kommunikation” wird gerne als knüppelhart beschrieben. Die 80-Stunden-Woche, der fordernde Kunde, der die Arbeit zu wenig schätzt, und der Chef, der immer versucht noch mehr herauszuholen, an Stellen, wo in Wahrheit nichts mehr vorhanden ist.

Manche behaupten, dass es die Branche der “Dampfplauderer” ist. Viele Worte, wenig dahinter. Ein paar wenige, die etwas draufhaben, und viele, die sich nach ihren Buzzwort-Gewittern eingestehen müssen, dass in Wirklichkeit eh alles zu komplex geworden ist. Was früher “die eine Line” oder “die witzige Kreatividee” war, ist heute ein vernetztes Konstrukt an Herausforderungen unterschiedlichster Disziplinen, die es zu vernetzten – ja viel mehr noch – zu verstehen gilt.

Eine Line allein, eine gute Idee, ein hübsches Design – das lockt heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Dazu kommen die Digitalisierung-Evangelisten, die einem das gelobte datengetriebene Paradies versprechen und hoffen, dass die Inhalte, die sie predigen, auch wirklich wahr werden.

Alles in allem ein größerer “Misthaufen”, der sich durch mehr und mehr Interviews, Beiträge und Leitartikel in diversen Fachzeitschriften immer weiter aufbläst.

“Respektloser Umgang mit Agenturen”, “Agentur muss neu gedacht werden”, “Wir sind die Digitale Revolution” etc. ist von Branchen-Tigern, Werbe-Kapazundern und Digitalisten zu lesen. Spannend daran: Die Agenturriesen sind das Problem und/oder haben das Problem bis zu einem gewissen Grad erschaffen. Die digitalen Kräfte schaffen es, das Eis aufzubrechen, sind aber in einer der Kraft innewohnenden Überheblichkeit resistent gegen “Althergebrachtes”.

So kommt man zu dem Punkt, an dem man darüber nachdenkt: Was muss sich verändern? Und – was kann ich verändern? Klingt nach einem Angriff auf die etablierten Agenturen? Nein – ist es nicht. Soll doch jeder machen, was er kann.

Kill The Dragon

Man kann sein Branchenumfeld nicht einfach verändern. Man kann sich aber selbst verändern und voranschreiten. Ein Zukunftskonstrukt aufbauen, quasi eine Vision erschaffen. Sobald man von Veränderung träumt, spürt man eine starke positive Kraft. Eine Energie, die sich plötzlich freisetzt. Und hier beginnt die Reise von Kill The Dragon:

Diese positive Kraft, die in dieser Veränderung zu spüren ist, ist die Antwort auf die Frage – was treibt uns an? Der Antrieb ist der Wille zur ständigen Veränderung. Zur Weiterentwicklung, zur Erschaffung von neuen Räumen und zum aktiven Gestalten neuer Ideen. Wir glauben, dass Unternehmen, wenn sie über Werbung & Kommunikation nachdenken, diese Energie als spürbaren Bestandteil und als Motor zulassen sollten, um zu erfolgreichen Ergebnissen zu gelangen. Zu jedem Yin gibt es ein Yang. Veränderung und Weiterentwicklung heißt nicht, seine Heritage aufzugeben oder mit einen blinden Rundumschlag abzureißen. Wenn man verändert, sollte man aufbauen, und sei es nur auf den Erkenntnissen von Altem. Kill The Dragon steht mit seinem Namen für Veränderung und dabei geht es nicht darum, den alten Agenturdrachen zu töten oder ihn als Feindbild aufzubauen. Wir glauben, es gibt schon genug künstliche Feindbilder in der Branche. Es geht im Kern um “Breaking Habits”. Eine vorwärtsgerichtete Veränderung des Gewohnten – ein Aufbrechen von Mustern – mit dem Ziel, Mehrwerte zu erzeugen. Mehrwerte in wirtschaftlicher, aber auch in menschlicher Beziehung.

Wir glauben somit an das unkomplizierte Zusammenarbeiten mit Menschen, seien es Partner, Mitarbeiter, Kunden oder Freunde. Wir brechen mit dem Schubladen-Denken, wie Dinge zu sein haben, und glauben, dass Stillstand, Worthülsen und Schablonen etwas für andere sind.

Wir als Kill The Dragon denken, es ist Zeit, Dinge zu verändern und gemeinsam mit Unternehmen zu zeigen, wie moderne Kommunikation positive Spuren hinterlässt. Sowohl bei den Kunden als auch in der Branche selbst.

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