Schimpfen gehört sich ja eigentlich nicht. Wir finden aber: Dass eine Karma sich mal kurz verabschiedet, um sich im autonomen Fliegen zu versuchen, gehört sich auch nicht. Nein, das ist kein “Wir schimpfen über die Karma oder Go-Pro”-Beitrag. Eine kurze Erwähnung ist es uns allerdings schon wert.

Contentproduktion ist ja nicht mehr nur für Filmproduktionen relevant. Der ständige Druck, schnell und unkompliziert Inhalte zu produzieren, ist ja in Wirklichkeit davon getrieben, dass es möglich geworden ist.

<kleiner geistiges Diskurs>

Technische Veränderung schafft einen Bruch mit Gewohntem. Es zeigt sich, wenn man den realen Anwendungsfall nimmt, z.B. anhand einer Videodrohne: Der einfache Zugang zu technischen Hilfsmitteln setzt vorhandene Gefüge außer Kraft. Analog kann man diese Denkweise auf viele Bereiche in der Werbe-/Kommunikationsbranche umlegen. Früher Fotograf, heute Handy. Früher 3 Monate Entwicklungszeit für eine Microsite, heute 3 Tage für WordPress und Template. Früher Berater zur Analyse, heute Hotjar (Empfehlung des Tages, schauen Sie mal vorbei). Beispiele gibt es genügend.
So auch in der Filmproduktion. Vor 10 Jahren hätten wir wohl einen Helikopter für die Kamerafahrt benötigt. Wir hätten bei einer Filmfirma angerufen, welche das wiederum mit ordentlichem Koordinationsaufwand bewerkstelligt hätte. Heute? Hinfahren, Drohne starten, fertig. (Hierbei handelt es sich um eine vereinfachte Darstellung der Realität, we know.) Also, neue Realitäten durch technische Veränderung. War wohl immer so, gefühlt geht's jedoch heute immer schneller.

</kleiner geistiges Diskurs>

Für uns als Agentur natürlich ein Muss, hier dem Anspruch gerecht zu werden und am Puls der Zeit zu bleiben. Quasi ein Pflichtkauf (der nichts damit zu tun hat, dass wir ein neues Spielzeug haben wollten. Natürlich nicht!)

Unglücklicherweise hat sich das hübsche Teil aber verselbstständigt und ist somit irgendwo in der Nähe von Linz in die Geschichte des Waldes eingegangen. Unentspannter Moment, muss man sagen, wenn so ein Ding plötzlich mit 50 km/h ins Nirvana abhaut. Wir sind gespannt, was GoPro dazu sagen wird. Wenigstens haben wir den kurzen Herzkasperl schon gut verarbeitet. 

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